Mag. Michaela Steinwender, MA
eingetragene Mediatorin gem. ZivMediatG, Juristin, gewerbliche Unternehmensberaterin, Gründerin dieser Mediationskanzlei

Mag. Michaela Steinwender ist seit Jahrzehnten hauptberuflich Mediatorin und Teil der österreichischen Mediationscommunity. Sie übernahm unter anderem die Projektleitung der Mediation am Handels­gericht Wien. Sie gibt Erfahrungen aus vielen hunderten Mediationen in der Konfliktlösung und -prävention (seit mehr als 20 Jahren) und in der Mediation in Zivil- und Handels­sachen (seit mehr als 10 Jahren) an die Mediatoren der Kanzlei weiter. Sie macht anspruchsvolle Mediationen und im Kollegen­kreis auch Supervision.

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ms@steinwender-partner.eu
+43 664 111 96 06
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„Alle sagten es geht nicht, da kam einer, der das nicht wusste, und tat es einfach.“

Goran Kikic

Schwerpunkte

  • Mediation in Zivil- und Handelssachen
  • Konfliktlösung und -prävention (Familienunternehmen, Stiftungen, …)
  • Mediation in großen und komplexen Streitfällen

Erfahrungen (Auszug)

  • Mediationen bei großen Bauverfahren (Hotels, Wohnbau, Einkaufszentren, Rechenzentren, Kraftwerke, Tunnelbau)
  • Mediationen mit vielen Beteiligten, z.B. AWD- Verfahren, MEISELMARKT in Wien
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  • Mediationen in internationalen Konzernen
  • Umweltmediation in Südamerika
  • Erfahrung im Umgang mit Medien, Interessensvertretungen und politischen Parteien

Funktionen

  • Vorstandsmitglied des Verbands für Mediation gerichtsanhängiger Verfahren (VMG)
  • Vorstandsmitglied am Institut für Schlichtung und Mediation im Bauwesen (ISMIB)
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  • Projektleitung der Mediation am Handelsgericht Wien und am Landesgericht Klagenfurt
  • Lehrtätigkeiten in Betriebswirtschaft, Recht, Konfliktmanagement, Mediation und Kommunikation an verschiedenen österreichischen Hochschulen und Akademien

Beruflicher Hintergrund

  • eingetragene Mediatorin gem. ZivMediatG, selbstständig
  • seit vielen Jahren hauptberuflich zertifizierte / akademischer Mediatorin
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  • Gewerbliche Unternehmensberaterin
  • Projektmanagement im In- und Ausland im Anlagenbau

Ausbildung

  • Dipl. Psych. Heiner Krabbe
    Ausbildung in Kurzzeitmediation, Qualifizierung zur Mediatorin in gerichtsanhängigen Verfahren
  • Sigmund Freud Universität
    Master of Arts [MA] (Mediation & Konfliktmanagement)
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  • Sigmund Freud Universität
    zertifizierte Mediatorin gem. ZivMediatG
  • Dr. Gerhard Falk, Kärntner Verwaltungsakademie
    kooperatives Verhandeln, IWM – Intensivlehrgang für Wirtschaftsmediation
  • Umfangreiche Mediationsausbildungen u.a. AVM – Anwaltliche Vereinigung für Mediation
  • Gerichtspraxis, Praktika in diversen Rechtsanwaltskanzleien
  • Universität Wien, Universität Graz
    Magister iuris
  • TU Wien
    Studium der Architektur (ohne Abschluss)
Interview

Mit welchem Argument gegen die Mediation haben Sie am häufigsten zu kämpfen?
Dass Mediation in zu vielen Fällen den Streit nicht löst. Mediation wirkt, wenn man in den dafür geeigneten Fällen alles richtig macht. Allgemein bekannt und kaum bestritten ist, dass zwischen­menschliche Konflikte durch Mediation gelöst werden können. Deswegen sucht man etwa bei Konflikten in Familien­unternehmen durchaus Unterstützung bei Mediatoren. Weniger bekannt ist, dass sich gerade auch gerichts­anhängige Streitsachen oft durch Mediation lösen lassen. Nach den Aufzeichnungen zu meinen Mediationen der letzten fünf Jahre in gerichts­anhängigen Fällen konnten mehr als drei Viertel der Streit­fälle im Rahmen der Mediation gelöst werden.

Was sagt man noch oft gegen die Mediation?
Manche deuten die Bereitschaft zur Mediation als Zeichen von Schwäche. Konflikte lösen zu wollen, hat aber nichts mit Schwäche zu tun. Wer wirtschaftlich professionell handelt, ist bestrebt, Streit effizient zu lösen und derart seinen Erfolg zu sichern. Personen, die Ergebnis­verantwortung tragen, haben demgemäß aufrichtiges Interesse an der Wirtschafts­mediation. Gleiches gilt für jene Personen, die die Verantwortung dafür tragen, dass Sachen auch einmal abgeschlossen werden.

Können Sie Streit­parteien abschließend einen Ratschlag geben?
Was ich sehr oft rate: Vertrauen Sie ein Stück weit auf die Kompetenz und die Erfahrung der von Ihnen gewählten Mediatoren. Lassen Sie sich auf die Mediation ein, wenn Ihnen Ihre Mediatoren sagen, dass sich Ihr Fall für die Mediation eignet. Prüfen Sie aufmerksam, was im Laufe der Mediation passiert und beenden Sie die Mediation, wenn sie mittel­fristig nichts bringt. Aber nicht nur, weil es vorüber­gehend einmal beschwerlich wird.

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